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Archiv: Highlights am MBI
Highlights 2006
 
Highlights im Jahr 2006
 

"J. Phys. B's 2006 Highlights", ausgewählt von den Herausgebern des Journal of Physics B

Zwei der 24 Highlights des Jahres 2006 stammen aus dem Projekt 2-02.

Topical Review: "Above-threshold ionization by few-cycle pulses", D. B. Milosevic, G. G. Paulus, D. Bauer, and W. Becker, J. Phys. B 39, R203-262 (2006)
Der Begriff 'Above-Threshold Ionisation' bezieht sich auf die Eigenschaften des winkelaufgelösten Elektronspektrums, das bei der Ionisation von Atomen durch intensive Laserpulse gemessen wird. Seit 25 Jahren hat dieser Effekt bei der Aufklärung der Wechselwirkung von Laserlicht mit Atomen eine entscheidende Rolle gespielt. Durch die Verfügbarkeit von Laserpulsen mit einer Dauer von nur wenigen Zyklen, deren zeitlicher Verlauf obendrein kontrolliert werden kann, hat man in den letzten Jahren neue Seiten dieses faszinierenden Effekts verstanden.
Letter to the Editors: "Attosecond electron thermalization by laser-driven electron recollision in atoms", X. Liu, C. Figueira de Morisson Faria, W. Becker, and P. B. Corkum, J. Phys. B 39, L305-311 (2006)
In der Arbeit wird die Rückstreuung als Mechanismus der nichtsequentiellen Mehrfachionisation von Atomen untersucht. Ein sehr einfaches, fast analytisch lösbares Modell kann die Daten der Heidelberg Gruppe für dreifache und vierfache Ionisation von Neon [K. Zrost et al., J. Phys. B 39, 40 (2006)] sehr gut beschreiben. In dem Modell wird eine Verzögerung angenommen zwischen der Zeit der Rekollision und dem späteren Zeitpunkt, zu dem die Elektronen das Ion verlassen. Diese Zeit liegt im Attosekundenbereich.

 
     
 

Aktuelles Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Beim aktuellen Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) schneidet das Max-Born-Institut hervorragend ab. Drittmitteleinwerbung bei der DFG gilt als eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale bei der Bewertung der Forschungsleistungen in Deutschland. Das MBI steht dabei unter über 170 gelisteten Forschungseinrichtungen auf Platz 16. Es ist eines der ganz wenigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die in diesem auf die Hochschulen konzentrierten Bericht wegen ihrer guten Vernetzung mit den Universitäten im Text namentlich genannt werden. Diesen Aspekt machen auch die von der DFG erstellten Übersichtskarten über Netzwerke in der Physik und in der Chemie sehr deutlich.

 
     
 

Klaus Tschira Preis 2006 für MBI Doktorand

Dr. Nils Huse erhält den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2006 für seine klare Darstellung von Forschungsergebnissen: Das kurze Gedächtnis des Wassers. In seinem Beitrag schildert er, wie die moderne Experimentalphysik die Anomalien von Wasser erforscht. Die Preisverleihung fand am 12. Oktober 2006 in der Alten Aula der Universität Heidelberg statt. Mehr Information: siehe Beitrag in Bild der Wissenschaft Plus (auf deutsch) und Projektseiten.

 
     
 

Lise-Meitner Preis 2006 für MBI Doktorand

Dr. Nils Huse erhält Lise-Meitner Preis 2006 für seine herrausragende Doktorarbeit "Multidimensional Vibrational Spectroscopy of Hydrogen-Bonded Systems in the Liquid Phase Coupling Mechanisms and Structural Dynamics"auf der Festveranstaltung des Instituts für Physik und der Vereinigung der Freunde und Förderer des Instituts für Physik e.V. der Humboldt Universität zu Berlin. Die Preisverleihung fand am 20. Juli 2006 an der Humboldt Universität zu Berlin statt. Mehr Information: siehe Pressemitteilung (auf deutsch) und Projektseiten.

 
     
 

Walter-Schottky-Preis 2006 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) für Heisenberg-Stipendiaten

Dr. Manfred Fiebig und seinen Kollegen gelang am MBI erstmals der experimentelle Beweis dafür, dass elektrische und magnetische Eigenschaften von Multiferroika räumlich zusammenhängen. Fiebig wies nach, dass sich die magnetischen Strukturen bei Multiferroika auch mit elektrischen Feldern gezielt erzeugen und umorientieren lassen.
Mehr Informationen: siehe Pressemitteilung des Forschungsverbund

   
   

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